Für Hobbylinguisten und solche, die es werden wollen: Eine umfangreiche und detaillierte Karte der englischen Dialekte im nordamerikanischen Raum mit Links zu Beispielen.

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Für Hobbylinguisten und solche, die es werden wollen: Eine umfangreiche und detaillierte Karte der englischen Dialekte im nordamerikanischen Raum mit Links zu Beispielen.

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Die Ruinen Detroits und der Verfall der einst viertgrößten amerikanischen Stadt gehören sicher zu den faszinierendsten Aspekten des “anderen Amerikas” – und waren schon häufiger Thema hier im Blog. Jetzt hat ein amerikanischer Schuh- und Stiefelhersteller Jackass-Frontman Johnny Knoxville auf Detroit angesetzt. Nicht, um es nach Jackass-Manier durch den Kakao zu ziehen, sondern um als Urban Explorer die Künstlerszene zu besuchen, die dort zwischen überwucherten Häuserfronten und verlassenen Einkaufsstraßen zu blühen beginnt – und dem Detroit-Thema nochmal eine ganz neue Seite hinzufügt. Rausgekommen ist die Doku “Detroit Lives!”, unten gibt’s den Trailer und Teil 1, die restlichen beiden Teile nach dem Klick.
Detroit Lives! – Teil 1:
Continue reading ‘Johnny Knoxville zeigt uns wie Detroit lebt’
Wow! Die Denver Post hat eine tolle Fotosammlung mit Farbbildern aus der Zeit von 1939 bis 1943 zusammengestellt, die vor allem die Auswirkungen der Großen Depressionen auf das ländliche Amerika festhalten. Farbfotos aus längst vergangenen Zeiten sind allein schon super, aber die hier sind nochmal ganz besonders toll. Und stammen allesamt aus dem Archiv der Library of Congress, das man auf Flickr durchstöbern kann, wenn man 1.615 Fotos (!) lang Zeit hat.
Der Fotograf Nadav Neuhaus hat sich in die Wüste New Mexicos begeben und Menschen gefunden, die auf ihre Art den wilden Westen wieder aufleben lassen. “Life Off The Grid” nennt er sein kurzes Video – Leben außerhalb von Strukturen: Selbstversorger ohne fließend Wasser, ohne Strom. Und ohne Gesetz. Schade, dass das Video nur 3 Minuten dauert. Aber wenn man mehr erfahren möchte über das Leben auf The Mesa, dann gibt es immer noch den preisgekrönten Dokumentarfilm “Off the Grid: Life on the Mesa” von Jeremy und Randy Stulberg.
Auch interessant: Die wilde Camper-Kommune von Slab City in Kalifornien
Drei schön gemachte Kurzdokus von The Scout Magazine über ganz individuelle Betriebe, in denen Kunst und Handwerk zusammenkommen: Die Brooklyn Chocolate Factory der Mast Brothers, das Architekturbüro von Roman & Williams und die Gürtel- und Ledermanufaktur von Billykirk.
Bei den Mast Brothers war auch schon mal das Einrichtungsblog The Selby zu Besuch und hat die altmodische Chocolaterie in Bildern festgehalten.
Tattered heißt die schöne Fotoserie von Seth Butler, in der er die Verwendung der Stars and Stripes, das “universelle, bewegende und komplexe Symbol des amerikanischen Selbstbildes”, im Alltagsbild Amerikas dokumentiert. Die amerikanische Flagge ist ja wirklich allgegenwärtig, und nicht immer geht ihre Darstellung mit dem so genannten Flag Code, den Regeln des Respekts gegenüber der Flagge, konform.
(Direktlink zum Kommentieren (!) auf Vimeo)
Endlich fertig! Unsere Tilt Shift Miniatur Testaufnahmen, die wir während unserer mehrmonatigen Reserchereise quer durch die Staaten im Herbst 2009 gedreht haben. Ihr könnt Euch das Video unten ansehen, am besten in HD und Vollbild! Es ist unser erster Versuch mit dieser Technik und er dient hauptsächlich dazu, Schauplätze, Orte und Bewegungen zu testen, als Vorbereitung auf den eigentlichen 3D Tilt-Shift Dreh für THE AMERICAN BACKROOM im Jahr 2011. Manche Testaufnahmen funktionieren super, andere weniger super
Übrigens stehen wir in Kontakt mit internationalen Tilt Shift Künstlern (den einen oder anderen kennt ihr vielleicht), in der Hoffnung, dass sie mit ihrem Talent an Bord kommen werden. Spannend!
Bis dahin ist das ein Anfang. Viel Spaß!
Besonderer Dank an The Wind-Up Robots Killed My Cat für die wunderbare Musik (und den passenden Titel).
Und für die Neugierigen hier noch eine Liste mit sämtlichen Locations, die im Video zu sehen sind (in der Reihenfolge ihres Auftritts):
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Ich finde ja alte Fassadenreklame, die praktisch überall in Amerika von verrußten Backsteinwänden blättert, eh total klasse. Und wer den AMERICAN BACKROOM Flickr-Stream durchforstet, wird auch das eine oder andere Foto dazu finden. Der New Yorker Filmemacher Malcolm Murray hat sich jedenfalls mal den Alltag der Fassadenmaler genauer angesehen. Das ganze ist so wunderschön gefilmt und so herzerwärmend erzählt, dass einem fast die Tränen kommen. Hier also ausnahmesweise ein Film, der mal nicht hinter, sondern vor die Fassade blickt.

Foto CC: Shane Gorski
You are about to witness the exciting story of a city and its people. It will be an adventure that will open new sights in familiar surroundings. That city is Detroit. Home of nearly two million people. (Sie werden gleich Zeuge der aufregenden Geschichte einer Stadt und ihrer Bürger; eines Abenteuers, das Ihnen neue Anblicke in gewohnter Umgebung ermöglicht. Diese Stadt heißt Detroit. Heimat von fast zwei Millionen Menschen.)
Mit diesen stolzen Worten leitet Julian Temple seine Doku “Requiem for Detroit” ein, die kürzlich von der BBC ausgestrahlt wurde. Es sind nicht seine Worte, sondern sie entstammen einem Werbefilm aus vergangenen Zeiten, in dem einst ein Bürgermeister Detroits ins Schwärmen geriet. Was Julian Temple damit anstellt, ist so einfach und zugleich so wirkungsvoll, dass es mir gerade eiskalt den Rücken runterlief. Er projiziert den Werbefilm auf die Fassaden der Ruinen im heutigen Detroit, während die Stimme des ehemaligen Bürgermeisters durch leere Fensterhöhlen und verlassene Korridore hallt. Eine Technik, die er noch häufiger einsetzt in den 75 packenden Minuten seiner fantastischen Dokumentation. Temple lässt Künstler, Poeten, Urban Explorers und viele andere zu Wort kommen und sich von ihnen durch urbane Landschaften führen, die man gesehen haben muss, während er von Aufstieg und Fall einer der mächtigsten Städte des Industriezeitalters erzählt. Julian Temple:
Detroit was the frontier city in the US, powering the American dream. What I find fascinating is the fact that it is still ahead of the game, becoming the first big US city to virtually fall off the map.(Detroit war einst die Spitze der USA, die den American Dream beflügelt hat. Das Faszinierende ist, dass sie heute wieder allen voraus ist: Es ist die erste amerikanische Großstadt, die praktisch komplett von der Landkarte verschwinden wird.)
Unbedingte Anschau-Empfehlung. Am besten hier und jetzt, denn wer weiß, wie lange das gute Stück auf YouTube zu finden ist.
Teil 1:
(Direktlink)
Alle andern Teile nach dem Klick:
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