Archive for the 'Inspiration' Category
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Keith Davis Young ist ein junger Fotograf und Designer aus Austin, Texas, und ich habe mich gerade mit glänzenden Augen durch sein Flickr-Set mit dem eher unscheinbaren Titel 35mm geklickt. Fantastische Impressionen und Fragmente des alltäglichen Lebens hat er da eingefangen. Wohnmobile, Parkplätze, Diners und Restaurants, Menschen, Möbel, Stimmungen. Gleich anschauen gehen!
Zugegeben, Jack Ambrigdes Fotos sind in Großbritannien entstanden, nicht in den USA, aber weil wir die Tilt Shift-Technik – eben jenes Verfahren, das für den speziellen Miniatureffekt in seinen Bildern sorgt – stellenweise auch im Film AMERICAN BACKROOM einsetzen werden, lassen wir seine Bilder unter dem Stichwort Inspiration laufen und kleben sie uns hiermit ins Blog. Fantastische Arbeiten! Mehr davon in seinem Behance Portfolio…
Wir sind übrigens gerade dabei ein kleines Tilt Shift Testvideo, das wir während der Recherche vergangenen Herbst gedreht haben, fertigzustellen. Das wird vermutlich innerhalb der kommenden zehn Tage online gehen! Schaut doch einfach regelmäßig mal rein – oder tragt Euch hier in unseren Newsletter ein, dann erfahrt Ihr es als erstes!
Tolle Fotoserie von Claire Martin über die Bewohner von Slab City (Wikipedia-Link), einer Community, die sich aus einem wilden Campingplatz in der Colorado Wüste im Südosten Kaliforniens gebildet hat.
Mindestens genauso tolle Bilder findet man in ihrem Album über die Salton Sea, dem größten See Kaliforniens, unweit von Slab City.
Am Rande von Slab City liegt auch der Salvation Mountain von Leonard Knight, den wir auch im Zuge unserer Recherche vergangenen Herbst besucht und in Bildern festgehalten haben:
Die dreiteilige TV-Doku “Mister & Missis.Sippi” von und mit Volker Strübing, die unser TV Tipp zu Ostern war, ist jetzt auch in der 3Sat Mediathek zu finden. Dreimal 45 unterhaltsame Minuten, die den Zuschauer mitnehmen auf eine Reise abseits des Bekannten und in so manches amerikanische Hinterzimmer blicken. Wer’s verpasst hat, hat jetzt noch einmal Gelegenheit dazu. Keine Ahnung, wie lange die Filme in der Mediathek bleiben, hoffentlich für länger…
Direktlinks zur Mediathek (öffnen in einem neuen Fenster):
Teil 1 – Von St. Louis nach Cairo
Teil 2 – Von Memphis nach Vicksburg
Teil 3 – Von Saint Francisville nach New Orleans
Der Schriftsteller, Dichter und Musiker Volker Strübing und die ZDF Moderatorin Patricia Schäfer fahren mit dem Floß den Mississippi runter. Von St. Louis nach New Orleans. Daraus haben sie eine Dokumentation gemacht. Tolle Idee! Der Trailer sieht sowas von nicht nach deutscher Einheitsfernsehreportagenkost aus und macht einfach richtig Laune einzuschalten. Heute abend, Ostersonntag und Ostermontag, jeweils 20:15 Uhr in 3sat. Ich bin dabei.
Meredith Farmer fotographiert Landschaften. Und wie sie das macht! Wahnsinn!
Es ist ja immer so eine Sache mit den Landschaften Amerikas. Da ist dieser unglaublich weite Himmel, den wir in Europa einfach so nicht haben. Also dieses Gefühl der Größe und Entfernung. Wenn man das dann fotographiert, um es den Lieben zuhause zu zeigen, kommt das meist gar nicht so rüber. Man muss sich dann immer in endlose Erklärungsversuche begeben, um dieses Gefühl des “größeren Himmels” zu beschreiben, was in der Regel auch nur ein nüchternes “Aha. Schön” erntet. Es sei denn, man fotographiert wie Meredith Farmer. Sie schafft es, die Weite der Landschaften und des Himmels einzufangen. Und mich überkommt beim Betrachten ihrer Aufnahmen dieses totale Gefühl der Ruhe und Stille, das man automatisch verspürt, wenn man in echt an diesen Orten stehen würde. Wenn sich die Umgebungsgeräusche in den schier endlosen Entfernungen verlieren und alles ganz leise wird und irgendwie auch ganz klar.
Die meisten ihrer Bilder stammen aus Oregon und lassen sich dank des Geo-Tagging Features von Flickr genau lokalisieren. Nach Oregon hat uns unsere Recherche im vergangenen Herbst nicht geführt, aber das muss beim nächsten Trip nachgeholt werden. Bis dahin liefert Meredith Farmers Flickr-Stream einen ausgezeichneten Vorgeschmack.
Oregon – allein der Klang des Namens hat mir schon immer gefallen. Kann ich gar nicht oft genug hören.
Endzeitfilme wie “I am Legend” brauchen millionenteure Special Effects, um Welten zu erschaffen, die in Detroit längst Alltag sind. Die Pariser Fotographen Yves Marchand und Romain Meffre finden im Untergang von Motown vergleichbare Monumente wie die Pyramiden von Gizeh, das Colloseum oder die Akropolis. Das Ergebnis ist gleichermaßen schön wie beängstigend und liefert nochmals neue Ansichten eines Amerika, wie man es selten oder nie gesehen hat.
Ruins are the visible symbols and landmarks of our societies
and their changes, small pieces of history in suspension.
The state of ruin is essentially a temporary situation that happens at
some point, the volatile result of change of era and the fall of empires.

(via)
ursprünglich hochgeladen von 415Kurt
Sehr schönes Foto-Portfolio von Flickr-User Kurt Manley, der vor allem ein äußerst atmosphärisches nächtliches San Francisco einfängt. Edward Hopper hätte es nicht besser gemacht. Aber auch mit seinen übrigen Fotos beweist 415kurt ein Auge für das Abseitige, für Vergängliches und im wahrsten Sinne des Wortes für den Blick hinter die Fassade.
Bei jedem dieser Bilder hab ich das Gefühl, dass sich die eigentliche Szene noch gar nicht abgespielt hat. Als liege was in der Luft und alle warten nur darauf, dass es endlich passiert. Wie an einem Filmset, das bereits fertig ausgeleuchtet ist. Jeden Augenblick könnten die Schauspieler aus der Maske kommen, vor die Kulisse treten und ihre Szene spielen. Und zwar für jene Art Film, wie man sie heute nicht mehr macht: Mindestens dreißig Jahre alt, Kratzer und Staub auf der Leinwand, vielleicht springt er hin und wieder, weil digital ist noch nicht. Und trotzdem sieht man drüber hinweg, weil die Story so dicht erzählt ist, die Figuren so packend sind und die Stimmung einen tatsächlich an einen anderen Ort in einer anderen Zeit transportiert.

















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